Gewerbeschau in Lathen 

gewerbeschau_2006.jpgEms-Zeitung vom 29.05.2006

„Ein Schaufenster unserer leistungsfähigen Wirtschaft“

Tausende besuchten gestern die erste Lathener Gewerbeschau - Attraktivitäten und vielseitiges Beiprogramm

ra Lathen.

Als „ein Schaufenster unserer leistungsfähigen heimischen Wirtschaft“ hat gestern Kultusminister Bernd Busemann die erste Lathener Gewerbeschau bezeichnet. Busemanns erste Aufgabe als Schirmherr der Veranstaltung war das Anzapfen eines mit Freibier gefüllten Fasses.

Insgesamt 35 Unternehmen hatten im Gewerbegebiet Mühlentannen an der Bundesstraße 70 ihre Pforten geöffnet und gewährten den Besuchern Blicke hinter die Werkstore. Wie Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber bei der Eröffnung erklärte, bieten die mittelständischen Unternehmen derzeit gut 600 Arbeitsplätze in einem breiten Branchenmix.

Mit Genugtuung stellten die Verantwortlichen der Kommune fest, dass hier auch zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten vorgehalten werden, fügte Weber hinzu. Die Lathener Gewerbeschau, so Schirmherr Busemann, sei ein erneuter Beweis für das wachsende Selbstbewusstsein des Mittelstandes. An die anwesende CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann gewandt, forderte er, dass möglichst kurzfristig „weitere wichtige Entscheidungen fallen müssen, um ein Gesamtpaket für die Förderung guter Rahmenbedingungen zu schnüren“.

Die Organisatoren der Gewerbeschau hatten im Vorfeld mit einer ausgeklügelten Logistik dafür gesorgt, dass das Gebiet an diesem Tag „autofrei“ blieb, die Besucher aber trotzdem alle Firmen „zügig“ entweder mit der „Harener Emma“ oder einem historischen Schulbus erreichen konnten. In allen Unternehmen standen Fachleute für Führungen und Informationen zur Verfügung. An vielen Produktionsstätten wurden auch Vorführungen angeboten.

Ein attraktives und vielseitiges Unterhaltungsprogramm umrahmte die Präsentation. Die Heimatvereine gaben Einblicke in ihre Aktivitäten, die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stellten ihre Angebote vor. Es gab Livemusik und Hubschrauberrundflüge. Ein besonderer Blickfang war der lange Kolonne der Oldtimer-Pkws, der historischen landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Motorräder.

Für die kleinen Besucher hatten die Organisatoren eine Spielstraße aufgebaut. Und keiner brauchte hungrig oder durstig nach Hause zu gehen. Das Echo bei den Besuchern war überaus positiv. Und so mancher Lathener zeigte sich überrascht „über das, was sich im Industriegebiet Lathen-Nord in den vergangen Jahren alles getan hat“.

 

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